06.11.2013 - 07.11.2013 - Hamburg
Eine Bildung für alle?
Bildung und Ausbildung sind die Investitionen schlechthin in unser aller Zukunft. Bildung ist nicht nur für den Einzelnen wertvoll, sie trägt auch maßgeblich zu einer leistungs- und zukunftsfähigen Gesellschaft bei. Daher gehört Bildung zu Recht zu den häufigsten Stiftungszwecken – Stifterinnen und Stifter übernehmen mit ihrem Engagement für Bildung Verantwortung für die kommenden Generationen und ermöglichen ihnen gesellschaftliche Teilhabe. Stiftungen setzen sich für Bildung ein, weil sie wissen, dass sich vieles am (vor)schulischen und universitären Werdegang in der "Bildungsrepublik Deutschland" besser machen lässt.
Wie genau Lehren und Lernen überhaupt funktionieren, mit welchen pädagogischen Konzepten man Wirkung erzielen und wie Bildungsgerechtigkeit die Bildungsarmut ersetzen kann, waren Themen des 6. Stifterdialogs. Der Veranstaltungsort war keine zufällige Wahl: Hamburg ist mit 1.266 Stiftungen unangefochtene Stiftungshauptstadt der Bundesrepublik.
Das DSZ ist in Hamburg mit einem Regionalbüro vertreten. Eingeladen waren Stifterinnen und Stifter, deren Stiftung durch das DSZ – Deutsches Stiftungszentrum und DSZ-MAECENATA betreut werden, und Personen, die sich mit konkreten Stiftungsabsichten tragen.
6. November 2013
Hamburger Kunsthalle, Gründungsbau
Eingang zum Makat-Saal, Liebermann-Saal
18.00 Uhr
Eintreffen der Gäste
Begrüßung
18.30 Uhr
Vortrag: Hamburger Kunsthalle – Die Kunst zu stiften
Prof. Dr. Hubertus Gaßner, Direktor der Hamburger Kunsthalle
Dr. Jürgen Blankenburg, Monika und Jürgen Blankenburg-Stiftung
19.15 Uhr
Privatkonzert mit Preisträgern des Tonali Grand Prix Hamburg
Verena Metzger (Klavier), Philipp Wollheim (Violine) und Raphael Paratore (Violoncello) spielen Dvorák, Haydn und Pianola
20.00 Uhr
Abendessen
anschließend Wandel durch die Liebermannsammlung
7. November 2013
Hamburger Kunsthalle, Gründungsbau
Eingang Hubertus-Wald-Forum
9.30 Uhr
Eintreffen der Gäste
10.00 Uhr
Begrüßung und Eröffnung
Film: Changing Education Paradigms by Sir Kenneth Robinson
10.30 Uhr
Vom Wissen zum Können
Weshalb man das, worauf es im Leben ankommt, nicht unterrichten kann
Prof. Dr. Gerald Hüther, Professor für Neurobiologie, Neurobiologische Präventionsforschung an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen
11.00 Uhr
Gute Schulen – starke Kinder
Angelika Knies, Leiterin der Anne-Frank-Schule, Bargtheide, Träger des Deutschen Schulpreises 2013
11.30 Uhr
Kaffeepause
11.45 Uhr
Lernen …find ich gut
Wie wir bei Otto in der Ausbildung die Begeisterung für selbstgesteuertes Lernen wecken
Tina Barghusen, Referentin Ausbildung, Otto Gruppe Hamburg
12.15 Uhr
Die Zukunft der Hochschulen
Aufbruch zur neuen Freude an der Erkenntnis
Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld, Direktor des Centrums für angewandte Politikforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München
13.00 Uhr
Mittagspause
14.00 Uhr
Talent kennt keine Grenzen
Potenzialentwicklung in schulformübergreifenden Akademien
Birgit Lüke, Leiterin Kommunikation, Bildung & Begabung, Bonn
14.30 Uhr
Von Spielregeln und Spielzügen
Neue Prozesse für Bildungsprojekte an unseren Schulen und Hochschulen
Prof. Dr. Christoph Niehus, Geschäftsführer der Claussen-Simon-Stiftung, Hamburg
15.00 Uhr
Zukunft machen
Die Bildungsinitiative des Stifterverbandes
Dr. Mathias Winde, Programmleiter Hochschulpolitik und -organisation, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Berlin
15.30 Uhr
Zusammenfassung und Ausklang
Gelegenheit zum Dialog