Prof. Dr. Eike Quilling, Vizepräsidentin der HS Gesundheit, begrüßte das Kuratorium, das zu diesem Anlass die Hochschule besuchte. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Grußworten von Prof. Dr. habil. Christian Thiel, Prof. Dr. Nina Gawehn und Prof. Dr. Dominik T. Schneider, welche deutlich machten, wie chancenreich die Verbindung der Hochschule mit dem Praxispartner Klinikum Dortmund gGmbH für Forschung und Entwicklung im Kontext Sehbeeinträchtigung im Kindes- und Jugendalter ist.
Prof. Dr. Christian Thiel hob die Bedeutung des besonderen Lernfelds für Studierende der Hochschule für Gesundheit hervor, welches sich durch die Stiftungsprofessur ergeben wird. Anhand eines interprofessionellen Versorgungsmodells für Familien zu lernen und zu forschen, eröffne den zukünftigen Angehörigen der Gesundheitsberufe wichtige Perspektiven im Kontext der Akademisierung.
Die erfolgreiche Implementierung der Seh-Lotsen-Sprechstunde in der Entwicklungsneuropsychologischen Ambulanz (ENPA) im Sozialpädiatrischen Zentrum der Klinikum Dortmund gGmbH wurde von Prof. Dr. Nina Gawehn insbesondere in seiner Bedeutung für die Beratung von und Forschung für Familien frühgeborener Kinder gewürdigt.
Prof. Dr. Dominik T. Schneider beschrieb aus seiner Perspektive als Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Dortmund den gemeinsamen Entwicklungsprozess des Modells und verwies darauf, wie das individuelle Beratungsangebot auch für Kinder und Jugendliche mit sämtlichen Erkrankungen und Entwicklungsbesonderheiten greift.