
Ist es für Sie selbstverständlich, sich als Profifußballer gesellschaftlich zu engagieren?
Für mich persönlich ist es selbstverständlich. Ich weiß einfach, dass ich mit dem, was ich mache und was ich verdiene – glücklicherweise – in der Lage bin zu helfen. Darüber hinaus verspüre ich eine gesellschaftliche Verantwortung, weil ich als Vorbild fungiere. Dieser Verantwortung will ich nachkommen. Deshalb ist das Engagement für mich wichtig.
Eine Stiftung zu gründen, gehört zu den großen Lebensentscheidungen. Was war Ihre Motivation, die träumenlohntsich-Stiftung zu errichten? Was ist das Ziel Ihrer Stiftung?
Ausschlaggebend dafür, eine Stiftung zu gründen, war, dass meine Frau und ich den unbedingten Willen verspürt haben, etwas zurückzugeben. Das Leben besteht nicht nur aus Nehmen. Wir wollen vor allem Kindern etwas geben – das ist der Zweck, auf den wir uns fokussieren. Unsere Kinder heute werden morgen unsere Welt gestalten. Deshalb ist es unserer Ansicht nach wichtig, dass wir sie so gut wie möglich unterstützen und ihnen so viel wie möglich mit auf den Weg geben, um unsere, insbesondere aber ihre Zukunft bestmöglich zu gestalten. Das konkrete Ziel unserer Stiftung lautet: In Kindern den Gedanken stärken, dass es sich lohnt zu träumen. Und dass es sich lohnt, an Träumen festzuhalten – dass nicht immer nur Plan A funktioniert, sondern dass man manchmal Umwege gehen muss und man dennoch ankommen, gestalten und erfolgreich sein kann.