Dr. Räuber studierte Humanmedizin mit Bestnoten an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, wo sie 2019 nach ihrem Praktischen Jahr (an der LMU, am National Hospital for Neurology and Neurosurgery, University College London sowie am Spital Altstätten, Universität Zürich) ihre Approbation erlangte. Weitere erste Auslandsaufenthalte absolvierte sie im Rahmen von Studienstipendien an der University of Cincinnati College of Medicine (USA) und der University of Saskatchewan (Kanada). Bereits während ihrer Promotionsarbeit (mit dem Titel "Einfluss des Re-tinoid-X-Rezeptors α in Monozyten und Makrophagen auf die Umbau- und Heilungsprozesse nach akutem Myokardinfarkt" / Prof. C. Schulz, Klinik für Kardiologie der LMU München) sammelte sie Erfahrungen mit unterschiedlichen immunologischen Methoden und schloss die Arbeit im März 2021 mit "summa cum laude" ab. Zudem nahm sie an einem Promotionsstudiengang ("Molekulare Medizin und Systembiologische Medizin") des Förderprogramms für Forschung und Lehre (FöFoLe) der LMU teil. Nach der Approbation war sie ein Jahr am Universitätsklinikum Münster tätig, wo sie neben der klinischen Arbeit aktiv an Projekten von Prof. Meuth, PD Dr. Melzer und PD Dr. Meyer zu Hörste beteiligt war. Seit Februar 2021 arbeitet sie am UKD neben ihrer klinischen Tätigkeit (Stroke-Unit, MS-Ambulanz) weiter im wissenschaftlichen Team um Prof. Meuth, PD Dr. Melzer und PD Dr. Kremer.
Dr. Räuber überzeugte die Kommission der Stiftung mit einem von herausragendem Interesse und Motivation getragenen überdurchschnittlichen Engagement in der neuroimmunologischen Forschung und mehreren außergewöhnlichen Publikationen bereits in den ersten Jahren ihrer klinischen und wissenschaftlichen Laufbahn.