Die Freude am Albert-Einstein-Gymnasium in Maintal (Hessen) war groß, als dort bekannt wurde, dass Sandra Grösser-Pütz mit dem Klaus-von-Klitzing-Preis 2022 ausgezeichnet wird. Damit geht der Preis, der 2005 zum ersten Mal ausgelobt wurde, wiederholt an eine engagierte Lehrerin: 2021 hatte Studiendirektorin Dr. Wiebke Endres aus Wilhelmshaven den Lehrerpreis erhalten. Nach zweijähriger coronabedingter Pause wurde der Preis erstmals wieder live im Rahmen einer Feierstunde in der Aula der Graf-Anton-Günther-Schule in Oldenburg verliehen. Weitere Gäste hatten überdies die Möglichkeit, über einen Livestream an der Preisverleihung teilzunehmen. Durch das Programm führte der Moderator und Autor Ludger Abeln.
Sandra Grösser-Pütz hatte sich erfolgreich gegen 47 Mitbewerberinnen und Mitbewerber durchgesetzt und die Jury einhellig von sich und ihren Leistungen als Pädagogin und Lehrerin für Biologie und Medienkunde überzeugt. Die 50-jährige gebürtige Hanauerin ist ein echtes Multitalent und versteht es, ihre Schülerinnen und Schüler, die überwiegend aus sozial schwachen Familien mit einem hohen Anteil an Migrationshintergrund stammen, für MINT zu motivieren und zu begeistern. Mehrere erfolgreiche außerschulische Kooperationen, wie zum Beispiel mit dem NABU oder der Hundeschule "Vier Pfoten", runden das Profil von Sandra Grösser-Pütz ab. Die Mutter von fünf Kindern ist überdies Vertrauenslehrerin und organisiert für interessierte und talentierte Schülerinnen und Schüler die Teilnahme an Wettbewerben wie "Jugend forscht", wo sie beachtliche Erfolge erzielen konnte.