Die Internationale Psychoanalytische Universität Berlin (IPU) und das Hans Kilian und Lotte Köhler-Centrum für sozial- und kulturwissenschaftliche Psychologie und historische Anthropologie (KKC) der Ruhr-Universität Bochum haben jetzt ein gemeinsames Graduiertenkolleg eröffnet. Finanziert wird es von der Stiftung zur Förderung der universitären Psychoanalyse und der Köhler-Stiftung. Institutionalisierte kooperative Graduiertenförderung von staatlichen und nicht-staatlichen Hochschulen ist in Deutschland eine Seltenheit.
Das wissenschaftliche Rahmenthema des Kollegs, in dem sechs junge Wissenschaftlerinnen bzw. Wissenschaftler promovieren werden, lautet "Traumata und kollektive Gewalt: Artikulation, Aushandlung und Anerkennung".
Als Gast bei der Eröffnung sprach der Sozialwissenschaftler und Migrationsforscher Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani (Universität Osnabrück) zum Thema "Zwischen Diskriminierung und Anerkennung: Potenziale und Herausforderungen in der superdiversen (Klassen-)Gesellschaft". Im Anschluss diskutierte er mit den Promovierenden des Kollegs im Panel.